Scheiss auf den Überwachungsstaat

    Persönliches


    Vor einigen Jahren hatte ich einen Traum. Ich lerne viel in Träumen und manchmal erlebe ich die Nächte wie Missionen, auf denen ich neue Kräfte entwickle. Die Hopi nennen diese "nagualen" Träume prophetische Träume (Informationen über das Karma und die Wandlung zum Dharma) oder visionäre Träume (Kontakt zu Lehren des Lichts/ Wissensvermittlung). Zugang zu solche Träumen haben wir alle und es gibt noch einige weitere Traumarten.

    In dem Traum, von dem ich dir Heute erzählen will, war es so, dass alles und überall überwacht wurde. Viele Menschen fürchteten sich vor dem Überwacht sein und fühlten sich unwohl. - Vielleicht geht es dir manchmal auch so. ...Aber warte Mal. Was gibt es eigentlich, was wir verstecken müssten?! – Nichts. Kannst du dir vorstellen, dass du dich öffnen kannst, mit all dem, was du bist und was du nicht bist? Kann es sein, dass das Verstecken ein Irrtum ist, der uns manipulierbar macht?


    ..In dem Traum betrat ich eine riesige Bibliothek. Der Raum war wie ein riesige, hohe Halle mit Stuckaturen und Verzierungen überall an den Wänden. Es gab zu den Seiten mehrere Stockwerke mit silbernen Metall-Geländern, zu denen man hoch sehen konnte und wo man in vielen Büchergestellen die Reihen an einzelnen Bücher erkennen konnte. Einige Menschen standen unten in der Halle, wo ich eintrat beisammen und versuchen möglichst unauffällig zu bleiben. In dem Moment, in dem ich durch diese Halle ging, im Bewusstsein, dass jede und jeder mich überall und bei allem (!) was ich tat sehen konnte, in dem Moment war ich plötzlich frei. Es durchfuhr mich regelrecht. Denn ich musste auf einmal nichts mehr verstecken. Ich begriff, dass wir alle gleich sind, auch in dem, was wir nicht gerne zeigen. Wir sind alle gleich, liebenswert, perfekt unperfekt. Und es ist egal, wer uns wo beobachtet, denn wenn wir für einander das Herz öffnen, dann sind wir alle liebenswert, mit allem was wir sind!


    ...Also lass uns diese Verkrampftheit loslassen, dass uns irgendwer die Deckung wegnehmen könnte, denn das kann nur solange geschehen, solange wir etwas von uns Selbst ausklammern und verstecken wollen. Oder solange wir am Gegenüber etwas nicht sehen und akzeptieren wollen. Solange wir etwas am globalen System ausblenden und nicht hinsehen. Solange wir Ja sagen zu diesem Spiel. Also lass uns die Augen öffnen. Lass uns die Herzen öffnen! Lass uns das 'Etwas sein müssen' loslassen und einfach so sein. Von Herzen! Wir sind alle auf dem Weg und es gibt NIEMANDEN der/die besser, weiter oder perfekter ist. Wir sind alle gleich, in ganz unterschiedlichen Facetten. Und nein, ich bin auch noch nicht so weit, dass ich alle Schatten angenommen habe und nichts mehr vor mir selber verbergen will. Der Weg ist das Ziel und im Zusammenrücken steckt eine grosse Chance der Heilung. Wenn wir üben, uns offen zu zeigen und im Gegenzug üben die Offenheit anderer nicht zu Werten, sondern anzuerkennen, dann kommen wir der Freiheit schon ein grosses Stück näher.

    Alles Liebe!

    Carla


    mail@werkstatt1.ch

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