Yoga mit Shiva

    Persönliches, geschrieben im Jahr 2017


    Seit längerem stehe ich vor der Aufgabe Körper und Bewusstsein zu verbinden. Einerseits gehören beide Zugänge sowieso klar zusammen. Alles wirkt auf alles. Doch wie lassen sich die beiden Herangehensweisen in einem Angebot verbinden, und zwar Wachstums-fokussiert und mit geerdeter Spiritualität? Ein Stück des Weges dahin, möchte ich dich Heute gerne mitnehmen, wenn du magst...


    Körper

    Vor fast genau einem Jahr (2016) habe ich meine Erste Yoga Stunde besucht. Meinen Körper hatte ich seit einiger Zeit etwas vernachlässigt, weil ich mich voll und ganz dem Mama sein gewidmet hatte und ich mich ehrlich gesagt auch davor drückte, mich mit meinem Körper zu konfrontieren und die Themen der Geburt anzuschauen (Ich hatte einen Notkaiserschnitt). Doch irgendwann ist es Zeit, den Körper zurückzuerobern!! ..Wenn es damals CANTIENICA®-Stunden in meiner Nähe gegeben hätte, hätte ich das CANTIENICA®-Training besucht und diesen Weg wohl nicht beschritten... CANTIENICA®-Stunden gab es hier nicht.


    Von Yogakenner*innen hatte ich bereits öfters gehört, dass CANTIENICA®-Training einige Parallelen zum ursprünglichen Yoga habe und somit war meine Neugierde geweckt. Kurzentschlossen meldete ich mich an. ...Die Hatha-Yoga Stunde war toll, lange war ich nicht mehr so bei mir, so entspannt und so .. hm, irgendwie frei. Zugleich mochte mein Körper gewisse yoginische Positionen und Bewegungsabläufe nicht so richtig, es ging mir zu schnell, um tief in meinen Körper hinein zu spüren und meinem Körperbewusstsein die Führung überlassen zu können – das was die CANTIENICA®-Methode für mich ausmacht. Ich vermisste das präzise Coaching. Trotzdem war ich fasziniert und ging noch einige Male hin. Aus diesen Yogastunden konnte ich sehr viel mitnehmen, denn sie haben mich motiviert meinen eigenen Weg weiterzugehen. Sie haben mir gezeigt, dass es eine uralte Form des ganzheitlichen Trainings gibt, die sich mit einer natürlichen Leichtigkeit spirituellen Themen widmet. Und ich durfte für mich neue Möglichkeiten entdecken. ...Die Stunden haben mich buchstäblich inspiriert und die Yoga-Faszination hat mich nicht mehr ganz losgelassen.


    Bewusstsein

    Nach der allerersten Yogastunde hatte ich Abends ein Date mit meinem geistigen Team. 'Sitting in the Power' ist eine Übungsform, bei der man bewusst Informationen oder Energien aus der geistigen Welt holt bzw. sich mit dem persönlichen geistigen Team in einen Kreis setzt, um Informationen zu erhalten. So ein bisschen wie Radio hören. Du kannst bestimmte Frequenzen einschalten, dir zu gewissen Themen Informationen holen, oder einfach mal reinhören was dir deine Helfer mitteilen möchten. Die Sendungen sind jeweils auch auf die eigene Frequenz abgestimmt, so als wüsste das Radio, was du gerade brauchst und wie du es am besten verstehst (so als würde sich die Sprache der Radiosendung automatisch an den Benutzer anpassen, wobei jeder Mensch eine eigene Sprache spricht). Dieses Mal empfing ich Informationen zum Ursprung des Ungleichgewichtes weiblicher und männlicher Energien auf der Welt, Übungen zum Ausgleich dieser beiden Pole in mir selbst und eine Anleitung, um das Energiesystem mit kosmischer Energie aufzufüllen und in ständiger Energieversorgung zu halten. Mehrere Male erhielt ich Fortsetzungen dieser Lehren. Diese habe ich gesammelt, um sie mit meiner Körperarbeit zu verbinden.


    ...Eines Tages kam die Durchsage, ich solle für weitere Informationen den Lotussitz lernen. Wie ich später herausfand, stabilisiert der Yogisitz das Energiesystem und erlaubt es dem praktizierenden dadurch höhere Energien aufzunehmen. Vor einigen Jahren war für mich der gewöhnliche Schneidersitz schon eine Herausforderung (Snowboard Unfall), entsprechend hat mein Verstand im ersten Moment auf diese Aufgabe reagiert. Doch laut Shiva sind im Körper alle Bewegungen angelegt, er kann sie grundsätzlich ohne weiteres ausführen. Wenn ich jedoch denke, dass ich es nicht kann, es schwierig ist, oder dass ich dafür zuerst lange üben muss, dann blockieren meine starren Gedanken die Bewegung im Körper. Mein Körper verkörpert das feinstoffliche und muss deshalb ebenfalls starr bzw. unbeweglicher werden.

    Um flexibel im Körper zu sein, muss ich starre Gedankenmuster aufgeben, mental flexibler werden und all die Zweifel loslassen. Das ist Embodiment. Das ist Yoga. Wenn ich also körperlich den Lotossitz übe, dann übe ich die Meisterschaft über den Geist. (Und ich übe weiter..)


    Falls du dich ebenso wenig auskennst wie ich vor meiner Recherche: Shiva, der mir diese geistigen Lehren übermittelt hat, wird mit Yoga in Verbindung gesetzt und gilt als Begründer des Hatha-Yoga. Sein Wesen ist manchmal als zugleich männlich und weiblich abgebildet, wodurch das Gleichgewicht und die Gegensätzlichkeit der Dualität dargestellt wird.



    ..Yoga hat mir letztendlich einen Weg gezeigt und Türen geöffnet, die spirituellen Lehren, die ich empfange mit den Körperübungen zu verbinden. Nun bin ich auf dem Weg, neue Zugänge zu schaffen und ein Konzept zu erarbeiten, die einzelnen Bestandteile meiner Arbeit zu einem Ganzen zusammenzuführen. Dafür habe ich 2018 die New Spirit Ausbildung für Yoga und Meditation besucht, die feinstoffliche Aspekte der Körperübungen vermittelt und die ich mit dem CANTIENICA®-Training verbinden kann. Ich freue mich sehr auf die weitere Reise und das Erforschen der Ebenen und ihrer Verflochtenheit. Mein ganzheitliches Trainingsangebot bekommt mit dieser Entwicklung einen neuen Namen: EMBODIMENT Training.


    Schön, dass du da bist! Und vielleicht bis bald im KörperTempel.

    Carla

    mail@werkstatt1.ch

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